Home
de_maggus

Der Flug von Lima nach Santiago war traumhaft. Zu meinem Wohlgefallen war es ein Flug von LAN, der chilenischen Fluglinie, die für meine Begriffe viel besser als Iberia ist. Die Besatzung ist für gewöhnlich netter und der Service einfach besser. Ich war arg müde, setzte mich auf meinen Platz, hatte links von mir den Gang und rechts von mir ein tschechisches Pärchen fortgeschrittenen Alters, das nicht den Eindruck machte, als beherrschte es irgendeine auf dem südamerikanischen Kontinent relevante Sprache, sodass ich endlich ungestört schlafen konnte. Als ich aufwachte, waren wir bereits in der Luft. Den Start hatte ich gar nicht mitbekommen und ich brauchte einen Moment, um zu verstehen, was die Stewardess mich fragte. Sie übergab mir zwei Dokumente zum Ausfüllen, die man immer in die Hand gedrückt bekommt, wenn man im Begriff ist, in Chile einzureisen: eine Touristenkarte und eine Erklärung für den Zoll. Ich füllte den Kram aus und schlief danach wieder ein. Als ich das nächste Mal aufwachte, war es nach peruanischer Ortszeit vermutlich 3, nach chilenischer 5 Uhr morgens, und es gab Frühstück. „¿Omelette o sandwich?“, fragte man mich. Ich lehnte dankend ab und ließ mir einen schlichten Becher mit Wasser geben. Wahrscheinlich hätte ich keine Schwierigkeiten gehabt, ein derartiges Frühstück zu verzehren –die meisten Leute um mich herum hatten trotz der frühen Stunde auch absolut kein Problem, das ihnen angebotene Frühstück zu verdrücken–, aber ich wollte zu dieser für mich nächtlichen Stunde, die ich normalerweise schlafend verbringe, nichts futtern, um meinem Körper die chilenische Ortszeit näher zu bringen.
Nachdem ich dreimal über Atlanta nach Chile geflogen war, hatte ich festgestellt, dass ich auf diesen Reisen, die locker 30 Stunden dauerten, einen eigenartigen Rhythmus annehme: Da ich nicht wie gewohnt schlafen konnte, hatte ich unabhängig von der Uhrzeit alle drei oder vier Stunden Hunger und bekam auch entweder im Flugzeug was zu essen oder kaufte mir irgendetwas auf dem Flughafen, auf dem ich mich gerade befand. Und um dieses Schema, das ich auf der Reise von Frankfurt nach Lima bereits angenommen hatte, zu durchbrechen, verzichtete ich auf das Frühstück von LAN.
Der Flieger war gegen 1 Uhr morgens in Lima gestartet und da die Strecke nicht allzu lang ist, dauerte es nur knapp dreieinhalb Stunden, bis ich in Santiago ankam. Aufgrund der Zeitverschiebung kam ich aber nicht um 4:15 Uhr in Santiago an, sondern um 6:15 Uhr. Passkontrolle und Gepäckannahme gingen recht schnell und dann konnte ich am Ausgang auch schon mujer maravilla in den Arm nehmen. Sie war mit Andrea Jesús, einem Mädel, das ihre Mutter mal als Babysitterin betreut hatte, und mit der wir beide nun befreundet sind, an den Flughafen gekommen, um mich abzuholen, worüber ich mich sehr freute.
Wir fuhren zu ihrer Wohnung und ich legte mich erstmal schlafen, da ich zwar auf dem Flug von Lima recht gut, aber eben nur sehr wenig geschlafen hatte. Um 10 Uhr vormittags stand ich auf und begrüßte dann mujer maravillas Schwester und ihre beiden Nichten, die gleich mit mir spielen wollten, was ich ihnen nicht verwehrte. Mittags traf ich mich mit Juan und Daniel, zwei guten Freunden von mir, im Zentrum zum Mittagessen. Das war leider auch der einzige Termin, den wir zu dritt wahrnehmen konnten, da Daniel am Abend desselben Tages noch mit seiner Freundin nach Finnland in den Urlaub aufbrechen würde. Seine Freundin ist Finnin und hatte wohl schon vor einem Jahr versucht, ihn zu einer Reise nach Finnland zu bewegen. Damals war er noch drum herum gekommen, dieses Mal aber offenbar nicht. Auch sein Einwand, dass er kein Englisch und noch viel weniger Finnisch spreche, wurde umgehend entkräftet, wie er berichtete. Die Antwort darauf lautete: „Das macht nichts. Die Finnen reden nicht.“ Leider wird Daniel von dieser Reise (von der ich zu gerne seine Erlebnisse von ihm im direkten Gegenüber erzählt bekommen würde) auch erst genau einen Tag nach meinem Mitte Februar anstehenden Flug nach Peru wieder in Santiago ankommen.
Daniel führte uns in ein Lokal, das so eine Art Geheimtipp von ihm ist: ein peruanisches Restaurant, das ein überaus gutes, leckeres und verhältnismäßig günstiges Mittagsmenu anbietet. Wir hatten eine Menge zu erzählen und zu lachen, nutzten in dieser Hinsicht die kurze Zeit, die uns blieb, wonach Juan und ich uns von Daniel verabschiedeten und noch ein gutes Stück gemeinsam durch die Stadt schlenderten. Dabei merkte ich dann so richtig, wie heiß es eigentlich war. Die Differenz von schätzungsweise Minus 5 Grad Celsius am Morgen des Vortages in Bisch’m zu 30 Grad in Santiago war beeindruckend. Gut, ich muss zugeben, dass der Eindruck wahrscheinlich auch durch die zwei Liter Bier, die wir zu dritt im Restaurant getrunken hatten, verstärkt wurde. Während der Dreiviertelstunde, die ich mit Juan durch Santiago spazierte, trank ich noch einen knappen Liter Mineralwasser; und damit war’s dann ganz gut auszuhalten.
Am Abend ging ich so gegen 19 Uhr ins Bett, wachte noch mal kurz auf, als mujer maravilla um 23 Uhr auch schlafen ging, und machte erst wieder um 10 Uhr des nächsten Tages die Augen auf.
Und in den nachfolgenden Tagen war ich relativ viel unterwegs. Am Donnerstag Abend waren wir in einem netten Lokal, in dem eine Liveband jeden Abend Cueca spielt und die Gäste dazu das Tanzbein schwingen. Nach diversen Getränken, wie dem Terremoto („Erdbeben“, das aus Federweißer, Weinbrand und Ananaseis besteht) oder der Borgoña (Rotwein mit Obst), ließ ich mich auch zu dem einen oder anderen Tänzchen überreden, wobei ich nicht behaupten könnte, dass ich die Schritte beherrsche. Abgesehen von mir waren die tanzenden Paare zum Teil auch recht hübsch anzuschauen. Getanzt wird nicht die „normale“ Cueca, bei der Mann und Frau meistens in ländlichen Trachten zu sehen sind, sondern, die „Cueca chora“, die eine … hm …. ja …. vielleicht etwas „urbanere“, aber nicht weniger traditionsreiche Version desselben Tanzes ist, bei dem man IHM viel eher ansieht, dass er SIE am liebsten flachlegen würde und SIE eigentlich nichts dagegen hätte, und man insgesamt den Eindruck erhält, dass es mehr um Verführung und weniger um’s Tanzen geht. Man muss jedoch dazusagen, dass sich Mann und Frau während eines solchen Tanzes nie oder fast nie berühren, sondern stattdessen den anderen umkreisen, auf ihn zugehen oder ihn ihm Rückwärtsschritt hinter sich herziehen. Wenn das zwei versierte Tänzer machen, sieht es wirklich toll aus.
Ursprünglich hatten wir uns vorgenommen, uns an diesem Donnerstag Abend einigermaßen früh zurückzuziehen. Es gelang uns allerdings nicht, was in Chile auch nicht wirklich überrascht, da die meisten Leute „bueno pa’l carrete“ sind –d.h., dem ausgelassenen Feiern und Zechen sehr zugetan sind– und ernsthafte Anstrengungen unternehmen, Gäste, die sich „zu früh“ verabschieden wollen, von ihrem Vorhaben abzubringen. Irgendwann zwischen 2:30 und 3:00 Uhr fiel ich ins Bett.


 
 
de_maggus
31 January 2010 @ 10:39 pm
Ich sitze gerade in Lima am Flughafen und warte darauf, dass mein Anschlussflug nach Santiago in Kürze losgeht. Bisher war die Reise schon irgendwie anstrengend. Lars und Ilka hatten mich freundlicherweise gestern Abend in Mainz Bischofsheim empfangen, wo ich dann heute früh nur um 4 Uhr aufstehen musste, damit ich um viertel nach fünf am Frankfurter Flughafen sein würde. In Bischofsheim lag vereister Schnee auf der Straße und als ich zwei Koffer, die beide über zwanzig Kilo wogen, darüber hinweg in Richtung Bahnhof schleifte, merkte ich bald wie meine Fingerspitzen anfingen vor Kälte zu schmerzen. Ein eigenartiges Gefühl, das ich glaubte zum ersten Mal in dieser Art und Weise wahrzunehmen; oder der letzte härtere Winter, bei dem ich etwas Vergleichbares hätte spüren können, lag schon so lange zurück, dass ich mich nicht mehr erinnerte. Ich besitze auch keine Handschuhe, aber ich denke nun ernsthaft über eine Anschaffung nach. Ansonsten hatte ich versucht, mich so zu kleiden, dass ich auf die Mitnahme einer dicken Winterjacke in den chilenischen Sommer würde verzichten können, was dazu geführt hatte, dass ich mich mit einem gewöhnlichen T-Shirt, einem Wollpullover, einer Wollstrickjacke und meiner braunen Kordjacke gewappnet hatte. Und ich muss sagen: Diese doppelte Wollschicht hat’s echt getan. Mir war kein bisschen kalt.
Nun, ich kam jedenfalls arg müde am Frankfurter Flughafen an, gab mein Gepäck in Terminal 2 auf, fuhr zurück nach Terminal 1, weil mir dort das gastronomische Angebot mehr zusagt, frühstückte dort und fuhr zurück nach Terminal 2, um in den Flieger nach Madrid zu steigen. Es war ein Flug von Iberia, was mir nicht besonders zusagte, weil Iberia auf ihren kürzeren Flügen seit ein paar Jahren keine kostenlose Verpflegung mehr anbietet. Es wird zwar ein Wägelchen mit Getränken und belegten Baguettes durch den Gang gefahren, aber wenn man etwas davon habe möchte, muss man dafür zahlen. Die Preise ähneln denen der Deutschen Bahn oder übersteigen diese sogar noch. Ich lehnte dankend ab und hab mir dann auf dem Flughafen in Madrid was zu essen besorgt. Dort legte ich mich dann an der Abflughalle für eine Stunde auf den Fußboden, um die Gelegenheit zu nutzen, meine Beine eine letztes Mal in horizontaler Position auszustrecken, denn auf dem Flug der folgte, war mir das nicht möglich. Der folgende Flug von Madrid nach Lima war ebenfalls einer von Iberia; diesmal freundlicherweise mit kostenloser Verpflegung, was andernfalls auch ziemlich hart gewesen wäre, da der Flug zwölf Stunden dauerte. Ich hatte einen Peruaner neben mir sitzen, der wohl schon ein Weile ein Spanien lebte, da er mehr mit spanischem als peruanischem Akzent sprach. Auch die Wortwahl wies daraufhin, z.B. „Gilipollez“. Er war eigentlich ganz nett und hat mir einiges über Peru erzählt, aber irgendwann ging er mir auf die Nerven, weil er unglaublich viel laberte und mir manche Sachen nicht nur ein oder zwei, sondern drei oder viermal erzählte. Hier und da fanden sich auch etwas merkwürdige Aussagen. So meinte er beispielsweise, dass er sich in Spanien nur mit Spaniern abgebe, da die Latinos oftmals aus niedrigen sozialen Schichten stammen, sich gerne volllaufen ließen und sich unanständig aufführten. „Der Europäer“ hingegen genieße Alkoholisches in maßvoller Art und Weise (als gäbe es keine Europäer, die sich asozial benehmen). In Peru sollte ich mich in das Urwaldgebiet des Amazonas begeben, aber ohne meine Frau, denn die Frauen dort seien überaus leicht zu haben, da sie eine bestimmte Obstsorte zu essen pflegen, die sie aufgrund bestimmter Hormone ziemlich sexhungrig mache. (Scheint mir allerdings für tourismuswirtschaftliche Werbezwecke etwas problematisch zu sein).
Schlafen konnte ich auf diesem Flug kaum. Da wir tagsüber und in Richtung Westen flogen, war es die ganze Zeit hell. Wir waren um 13 Uhr (MEZ) in Madrid losgeflogen und kamen nach ziemlich genau zwölf Stunden in Lima an. Aufgrund der Zeitverschiebung war es dort aber erst 7 Uhr abends. Mich empfing die Nichte einer peruanischen Bekannten aus Heidelberg, für die ich einen Koffer mitgenommen hatte. Wir unterhielten uns eine Weile, wobei sie feststellte, dass ich über gute Spanischkenntnisse verfügte. Nichtsdestotrotz sprach sie überaus langsam und bewegte ihre Lippen sehr deutlich, so als würde ich sie andernfalls nicht verstehen, was für mich einer gewissen Komik nicht entbehrte. Wir verabschiedeten uns und ich gab meinen Koffer erneut auf, wonach ich noch etwa fünf Stunden bis zum Start meines Fluges nach Santiago hatte. Ich setzte mich an einer Stelle des Flughafens mit dem Rücken zur Wand auf den Boden, streckte die Beine aus und hörte mit meinem ipod Musik. Das muss für manche der Peruaner, die vorbeigingen, ein komisches Bild gewesen sein, denn hin und wieder sah man mich etwas irritiert und verwundert an. Ich vermute, es lag daran, dass die wenigen Peruaner mit einer Hautfarbe, die der meinen in Sachen Helligkeit nahe kommt, für gewöhnlich höheren sozialen Schichten angehören und sich als Mitglieder eben solcher wohl nie auf den Fußboden irgendeines öffentlichen Raumes setzen würden.
Später aß ich noch einen Teller gebratenen Reis mit Gemüse, Hühnchen und Ei und fuhr mir einen Donut und eine heiße Schokolade rein, wobei mir die Schokolade so übertrieben süß vorkam, dass ich die Hälfte im Becher ließ. Dann begab ich mich zur Abflughalle. Peru hat auf diesen Wegstrecken neben der Handgepäck- und Personenkontrolle allerdings noch eine weitere Station eingefügt, bei der man zur Kasse gebeten wird: Es handelt sich um eine Flughafengebühr, die bei internationalen Flügen mit USD 31 ganz schön happig ausfällt. Eine ähnliche Gebühr fällt auch für die Nutzung von Busbahnhöfen an, wenn man längere Busfahrten auf sich nimmt, die einen bis jenseits des jeweiligen Stadtgebietes bringen.
So, jetzt muss ich vorerst Schluss machen, da jetzt ans Einsteigen geht.
 
 
de_maggus
10 January 2010 @ 08:16 pm
Durante el año pasado escribí muy poco en esta página, sobre todo en cuanto a mi vida personal. Esto tiene que ver con que pasé la mayor parte del año aquí en Alemania y como mujer maravilla también lo hizo desde fines de marzo ella se encargó de ilustrar nuestra vida en el pintoresco Heidelberg con fotos a través del famoso facebook.

Ahora, de todas formas, me dió por escribir algo acerca del año pasado, no sé cuáles serán los puntos que destacaré, pero algo ya saldrá de este teclado – hace cien años probablemente hubiesen escrito “pluma” en vez de “teclado”, y debo confesar que “teclado” suena harto diferente, en realidad no me gusta tanto, pero es la forma de escribir que más practico, sea en el trabajo o en estas ocasiones personales. Al final, no me queda más que esperar que la palabra “teclado” dentro de los próximos cien años adquiera una conotación casi tan poética como la que tiene “pluma” en nuestros días.

Empecé el año 2009 en Valparaíso con un churrasco preparado por un canuto que en su afán apostólico nos hizo rezar con él casi tan pronto que habíamos terminado de comer. Estaba acompañado por mujer maravilla, su hermana, su prima y un amigo. Habíamos llegado en auto pocos minutos antes de las 12 de la noche a la Plaza Sotomayor y estábamos todos con hambre y ganas de comer justamente un churrasco italiano. Tuvimos suerte, pues por lo que vi había demasiada gente que intentaba llegar desde Santiago al puerto principal famoso por su fiesta de Año Nuevo y los fuegos artificiales lanzados especialmente en esta ocasión y que por lo tanto tuvo que dar la bienvenida al 2009 en la autopista dándole el abrazo correspondiente a los próximos involucrados del taco.

El resto de la noche no fue tan bacán como esa primer hora, porque tratamos de llegar en auto a nuestro lugar de alojamiento, pero estaba con mujer maravilla que era lo importante para mí en ese momento, ya que recién había llegado en la mañana del 31 de diciembre al aeropuerto de Santiago después de varias semanas largas que había pasado sin ella en Alemania. Pasamos los días siguientes de forma muy relajada en la casa de la abuela de ella que se encuentra en Punta de Tralca. Tomamos sol en la playa, paseamos por la costa, hicimos un asado y anduvimos en un plátano gigante inflado que tiraron a cierta velocidad por las aguas frías del pacífico con una lancha a motor.

Después estuve un par de días más en Santiago, tres semanas, si mal no recuerdo, después de lo cual tuve que volver a Alemania al trabajo. En ese entonces todos los estudiantes de doctorado trabajamos en una oficina grande con varios escritores y computadores. El lugar no era para tanto, pero la onda relativamente agradable. Bueno, éramos todos alemanes exceptuando a un austriaco (que respecto a la actitud personal tampoco es una cosa muy distinta en los momentos que uno trata de conocer gente nueva).
La ubicación de nuestra oficina no era muy buena, pues quedaba detrás de la estación central de Heidelberg en un sector donde no había mucho más que oficinas. Después, a fines de la primavera nos cambiaríamos al centro histórico de la ciudad donde llegamos a ocupar un conjunto de varias oficinas a media cuadra del así llamado Universitätsplatz alrededor del cual se encuentra la gran mayoría de las facultades relacionadas con carreras típicas de las letras como Historia o Filosofía. Por el lado norte de esa plaza corre la calle principal del centro histórico que por casi toda su extensión es una zona peatonal llena de tiendas, cafés, bares y cines entre otros. Allí me siento mucho más cómodo, porque ahora dispongo de una oferta increíble, cuando se trata de elegir un lugar para almorzar o tomar un café y además comparto mi oficina con una sola colega, por lo que de alguna forma me da la sensación que realmente tengo un puesto de trabajo en vez de seguir siendo un estudiante.


A fines de marzo había llegado el momento en el cual mujer maravilla vino a vivir conmigo a Alemania. Yo había vivido desde diciembre en un departamento compartido con otros estudiantes que también quedaba en el centro histórico. Como ocupaba dos piezas en este departamento, mujer maravilla pudo vivir conmigo allí, aunque ya pronto empezamos a pensar en cambiarnos de domicílio, porque el departamento tenía un par de desventajas: 1) no había living, 2) el baño era una cagá demasiado chica, 3) la cocina no tenía campana y además era chica, 4) no había lavadora y ni siquiera un lugar donde ponerla, si hubiésemos tenido la plata para conseguir una, 5) de las dos personas que vivían conmigo la primera era una chica alemana un poco cagada de la cabeza y bien cuática, y la segunda era un francés cochino que muchas veces ni siquiera saludaba. En contra de esos cinco puntos malos había solamente dos positivos: 1) la vista bonita al río, 2) la ubicación en el centro histórico. La pura relación de cinco contra dos ya expresa algo, pero además uno tiene que considerar que la vista bonita al río no le sirve mucho a uno, cuando todo el depto está pasado a queso hediondo de Francia, y que la ubicación buena no era tan buena como para estar más encima cerca de una lavandería.

Al final nos quedaron cargando el tema de tener que llevar la ropa no sé cuántas cuadras para lavarla y gastar como 12 euros por ello cada semana, él de la falta de un espacio adecuado para compartir una cena con invitados y la mugre que dejaban el francés cochino y la loca alemana en la cocina y en el baño. Así que nos pusimos a buscar alternativas. No sé imaginan lo difícil que es encontrar un departamento en buen estado, bien ubicado y a un precio moderado en Heidelberg. Esta ciudad tiene claramente un problema en ese aspecto. La gente sólo puede esperar que la situación caracterizada por precios absurdamente altos en ciertos barrios, el arriendo de casas que se deberían o modernizar completamente o derrumbar y una falta general de espacio habitable se relaje, cuando se vayan los soldados gringos que están ocupando un montón de cuadras en una comuna al sur del nuevo centro de la ciudad.

Pero nosotros tuvimos suerte, porque a través de una colega italiana que llegó a completar nuestro equipo de investigación en marzo o abril conocimos a una chica mexicana que dos o tres o meses después nos ofreció el departamento donde ella había vivido durante un buen tiempo con su esposo alemán, porque se iban a vivir a Frankfurt. El dueño del departamento estaba dispuesto a conocernos antes de ofrecerlo a otras personas necesitadas como nosotros. Nos juntamos un día en un café que queda en la estación central de Heidelberg, él nos explicó qué era lo que era importante para él (que en el fondo era nada más que recibir la plata del arriendo siempre de forma puntual), nosotros tratamos de darle a entender que considerábamos sus exigencias totalmente justificadas si no lo más normal del mundo, y firmamos el contrato ese mismo día para ser todos felices.

Nos cambiamos a nuestra nueva morada a mediados de agosto. Fue un día con mucho calor, lo que hizo el trabajo un poco más duro de lo que ya era, pues teníamos que llevar no solamente nuestra ropa y mis libros (que tengo hartos), sino también mis muebles. Para ese efecto arrendé una camioneta no muy pequeña que terminamos de llenar una vez por completo y otra vez hasta la mitad con dichos muebles y con un montón de cajas que contenían nuestras pertenencias personales. Por suerte contamos con la ayuda impagable de nuestros amigos Gela, Arne, Paco y Nancy que verdaderamente se pasaron ayudándonos, pues no retrocedían ante ninguna de las cosas bien pesadas que les tocó llevar. Fue mucho trabajo, pero pudimos recuperar fuerzas haciendo una pausa en la terraza de nuestro departamente nuevo comiendo empanadas y otras cosas que habíamos hecho el día anterior justamente para ese momento de fatiga. Pero lo mejor fue que después Arne nos ofreció una mesa para nuestro living, ya que todavía nos faltaba una, mientras él sabía que su madre tenía una guardada en una bodega hace quince años. La tuvimos que pasar a buscar a Weinheim que queda unos cuantos kilómetros al norte de Heidelberg y cuando la vimos con mujer maravilla nos pareció perfecta y original más encima, ya que tenía una forma hexagonal y estaba hecha de una madera buena. La metimos junto con seis sillas hechas de la misma madera bonita en la camioneta y entonces llegó la mejor parte del día, porque fuimos al Waidsee ahí cerca: un lago maravilloso y en esa tarde más maravilloso aún, porque nos pudimos refrescar de manera perfecta y descansar flojeando un ratito en el pasto. Volvimos a nuestro departamento nuevo, donde nos encontramos con todas las cajas y muebles que habíamos traído allá repartidos por todas partes, de manera que casi no quedaba espacio en ninguna parte. Igual nos dieron ganas de empezar a ordenar y creo acordarme que ese mismo día ya dejamos listo el dormitorio y una parte del living. Pero aparte de ordenar igual quedaron más cosas por hacer como por ejemplo pintar algunas paredes o instalar lámparas nuevas. Todavía en agosto o a principio de septiembre el dueño del departamento nos mandó unos maestros a la casa que además arreglaron unos enchufes, algunos muebles de la cocina y nos trajeron un refrigerador más grande. Al final sólo restaban algunas paredes que para mi gusto estaban un poco vacías, pero ya cubrimos algunas partes de ellas con cuadros bonitos durante los meses de otoño. En total, me parece que el departamento hasta ahora nos ha quedado bastante lindo y acogedor, aunque todavía hay dos paredes para las cuales quiero encontrar cuadros apropiados o algo por el estilo.

En septiembre viajé por trabajo a España, primero a Sevilla, donde estuve por dos semanas investigando en el Archivo General de Indias, y luego a Madrid, donde fui a consultar los fondos del Archivo Histórico Nacional y la Biblioteca Nacional. Al principio, debo confesar, estaba un poco incómodo, porque los españoles no suelen caracterizarse por ser muy amables para con gente que no conocen. Eso no quiere decir que tratan mal a la gente a propósito; me parece que es simplemente su forma de ser y que ellos mismos no lo experimentan como algo descortés o pesado. Además, creí haberme dado cuenta que las mujeres son más amables que los hombres españoles, pero no quiero atreverme a generalizar mi experiencia particular, porque así como en Alemania puede haber diferencias grandes de región a región respecto al trato entre las personas me imagino que en España se darán diferencias parecidas según el lugar o la ciudad donde uno esté.
Esa estadía que para mí empezó con trabajo, felizmente, la pude terminar con vacaciones, ya que vinieron a Madrid mi padre y mujer maravilla. Fueron unas vacaciones cortas que disfruté mucho, porque fuimos de paseo con mi padre y mujer maravilla y en una ocasión también con una ex-compañera de colegio de mujer maravilla y una amiga de ella. También visitamos a un amigo español de mi padre que vive con su familia en Madrid y que nos invitó a comer a un restorán donde nos sirvieron queso, jamón ibérico y otras tapas de entrada antes que cada uno recibiera su plato principal. Fue todo muy rico y estuvimos comiendo no sé cuánto rato, pero fue mucho y lo disfruté bastante. Fuimos a ver además el Museo del Prado que nunca había ido a visitar en ocasiones anteriores. Sobre todo quedé impresionado por las pinturas de El Greco. No sé expresarme con la terminología adecuada al respecto y menos en español, pero creo que sus cuadros me llamaron la atención, porque me parecían representaciones muy auténticas de las personas retratadas en las cuales logró captar buena parte de las personalidades de ellas. De todas formas, no creo que hubiesen quedado bien en nuestro departamento en Heidelberg, suelo optar por cosas más alegres.

Volvimos con mujer maravilla y mi padre a Frankfurt el 30 de septiembre, después de lo cual estuve ni siquiera una semana en Heidelberg, porque ya salí nuevamente de viaje, esta vez a Italia, porque tenía que revisar el Archivo Histórico de la orden franciscana, el Archivo Secreto del Vaticano y el Archivo Histórico de “Propaganda Fide”. Todos se encontraban en Roma, a donde no llegué por el camino más directo, porque en el momento de reservar el vuelo, tuve que optar por el más barato, que resultó ser uno de Air France, de manerq que pasé por Paris. Un gueveo enorme a mi gusto, aún más hoy en día con hartos controles de seguridad, pero fue lo que me tocó no más. No me voy a quejar tampoco, pues tuve la oportunidad de ver Roma que me encantó de nuevo. Ya lo había visitado en el 1999 en un viaje que hicimos con la clase del colegio que resultó bastante bueno, porque nuestro profesor se había encargado de conseguirnos guías muy buenos para que conociéramos bien la ciudad o por lo menos lo que se puede conocer en diez diás. Esta vez fue distinta, porque no tuve mucho tiempo para salir a pasear, pero las veces que lo pude hacer fueron bonitos, puesto que esa vez yo mismo pude descubrir la ciudad por mi propia cuenta. Pasó algo gracioso en Roma, porque a los tres o cuatro días que estaba allá recibí un mensaje de texto de mi padre que me informó que mi tío también se encontraba en Roma, no por trabajo, sino por vacaciones. Nos comunicamos y quedamos en juntarnos el día siguiente que era domingo. Recorrimos una parte del centro visitando iglesias y almorzamos juntos. Mi tío suele tener un programa muy rígido en sus viajes turístos, así que nos separamos en la tarde, porque él ya tenía una entrada reservada de antemano para no sé qué, donde yo probablemente no podría haber entrado sin hacer fila por una o dos horas. Por eso fui a ver una exposición que se llamaba “Roma – la pittura di un imperio” que se encontraba en la Scuderie del Quirinale. Para mí fue alucinante ver esas pinturas rescatadas de las paredes de mansiones de la antigüedad. Fue una estética bien particular y muchas veces los motivos estaban relacionados con el culto a Bacchus, el Dios romano del vino, de la fiesta y de la alegría, para incentivar a las personas a disfrutar la vida en el mundo terrestre.
Con mi tío nos juntamos dos veces más en la noche a tomar una copa de vino. La mayor parte del tiempo la pasé en la casa central de los franciscanos en Roma, donde tuve la suerte de que el fraile a cargo del archivo era español, por lo cual no hubo problemas de comunicación. Durante mis primeros días en Roma estaba un poco confundido por encontrarme en un país donde solamente podía entender parte de lo que decía la gente y donde no me pude expresar libremente, pues durante los años anteriores había estado siempre o en Alemania o en Chile donde ya estaba acostumbrado a expresarme sin problemas. No me quedó otra que aprenderme un par de palabras importantes en italiano y de esa forma lo pasé mejor.

Volví de Roma y a los pocos días asistimos al matrimonio de Paco y Nancy que fue una gran fiesta multicultural donde la mayor parte de la gente era o de Alemania (la patria de ella) o de Senegal (la patria de él) o de Italia (el país donde se habían conocido). Lo pasamos súper bien y estuvimos muy contentos por su invitación, ya que nos habíamos conocido hace no mucho tiempo en Heidelberg en una clase de Salsa que él había empezado a dar como profesor. Desde el principio fueron súper buena onda con nosotros y nos invitaron un par de veces a salir a bailar con ellos, aunque fuera a Mannheim o Schwetzingen, a donde nos tenían que llevar en auto. Y, como ya mencioné, nos prestaron su ayuda impagable, cuando nos cambiamos de casa.
Tal vez un poco más temprano nos hicimos amigos de una pareja mexicana que está viviendo en Ziegelhausen que es un pueblo en las afueras de Heidelberg. Él hace un doctorado en filosofía, para lo cual cuenta con una beca del Servicio Alemán de Intercambio Académico y ella también hace un doctorado, pero no en filosofía, sino en Historia del Arte (si mal no recuerdo). Mujer maravilla conoció primero a ella, porque las dos estaban en el mismo curso de alemán desde abril. Son muy amorosos, relajados, chistosos y refinaron mi paladar con respecto a distintos tipos de ajíes que suelen emplear en su cocina.

Esas dos parejas también vinieron a nuestra fiesta de inauguración que coincidió con el 31 de octubre, o sea, con Halloween, razón que nos llevó a pedirles a nuestros invitados que aparecieran disfrazados. La fiesta en total fue un éxito. Mujer maravilla y yo habíamos preparado algunas cosas para comer y los invitados trajeron una cantidad suficiente de cerveza, vino y otros tragos. Vino mucha gente y bailamos bastante en nuestro living hasta más menos las dos y media de la mañana. Me parece que aproximadamente a esa hora se fue la mayoría de la gente y quedaron pocas personas, que nos ayudaron a terminar con el resto de la comida que había quedado. Lamentablemente, no pudieron venir Arne y Gela, porque estaban de vacaciones en Madeira, pero debo confesar que yo tampoco hubiese cancelado mis vacaciones a Madeira para asistir a esa fiesta.

Otros amigos que no vimos en esa ocasión fueron Cheila y Sven. Pero les perdonamos a los dos también, porque viven un poco más lejos. Cheila vive en París, pero tuvimos la oportunidad de encontrarnos con ella en abril, cuando ella estaba viajando con un amigo por el norte de Alemania pasando por Berlín también, donde nos encontrábamos con mujer maravilla durante los mismos días. Y a Sven, un amigo alemán nuestro, lo fuimos a visitar en junio en Múnich donde se había instalado por razones laborales con su polola. Paseamos por Múnich con él y además hicimos una excursión re bonita al Chiemgau en el sur de Baviera, donde quedé impresionado con el paisaje de esa zona que yo mismo todavía no había conocido.

Empezó noviembre, que no recuerdo como algo muy espectacular. Fuimos a visitar a una amiga alemana de mujer maravilla que normalmente vive en Chile, pero que había llegado a visitar a sus padres cerca de Stuttgart. Había tenido una guagua pocos meses antes y esa fue una de las razones principales por las que fuimos allí. Fue una visita corta y su familia nos recibió de manera muy amable y acogedora.

A fines de noviembre empezaron en toda Alemania los Weihnachtsmärkte que son unas férias que duran más o menos cuatro semanas terminando poco antes del 24 de diciembre. Normalmente ofrecen en esas férias muchas cosas que los alemanes solemos comer y tomar por esa fecha navideña. Una de las más importantes seguramente es el Glühwein que se parece bastante al vino navegado en Chile y es cosa necesaria para resistir al frío invernal se acerca en esa fecha. Además se venden artesanías y hay algunos juegos para niños. Me gustó que mujer maravilla estaba conmigo en ese tiempo, porque quería que viera como era la Navidad aquí en Alemania. Pasamos un par de veces por el Weihnachtsmarkt de Heidelberg y disfrutamos de las distintas cosas para comer y tomar.

Para Navidad estuvimos en Bad Schwalbach: el 24 en la casa de mi padre donde nos sirvieron harta comida rica y buenos vinos (que trajo el ex-cuñado de la esposa de mi padre), y el 25 estuvimos en la casa de mi madre donde también comimos demasiado rico. El 26 fuimos a tomar once a la casa de la hermana del esposo de mi madre. En total fueron días de mucha comida y descanso, por lo menos para mujer maravilla y mí, ya que no nos tocó preparar nada de comida. El mismo 26 de diciembre volvimos a nuestro departamento en Heidelberg, el 27 ahora no me acuerdo que hicimos, y el 28 pasamos por Frankfurt en camino al aeropuerto, porque habíamos encontrado un catálogo de una tienda de muebles que justamente ese día tendría un par de ofertas, y como a mujer maravilla le encanta visitar tiendas de ese tipo, fuimos a pasar la tarde ahí, antes que fuéramos al aeropuerto donde partiría su vuelo en la noche.

Volví a Heidelberg y ya al día siguiente fui de nuevo a Bad Schwalbach por un turno de noche que me tocaba hacer en la Villa Lilly, ese pueblito donde personas farmocodependentes pueden hacer una terapia y donde hace casi diez años hice mi servicio social. Hago esos turnos hace casi siete años tres o cuatro veces cada mes, con pausas largas entre medio debido a mis largas estadías en Chile, y la mayoría de las veces ha sido un trabajo fácil que en el mejor de los casos consistía en dormir. Muchas veces esos turnos también han sido ocasiones para salir un poco de mi vida cotidiana. Como sabía que mujer maravilla no iba a estar conmigo el 31 de diciembre había decidido hacer el turno esa noche también, porque además lo pagaban mucho mejor que los turnos normales. Así que terminé el Año 2009 trabajando, aunque no fue mucho trabajo. Cené con los pacientes, observé los juegos que se ponían a hacer para la ocasión y observé de qué forma se desarrollaba la fiesta en la cual no podía haber ni una gota de alcool. Para muchos de ellos fue raro, pero espero que les sirvió para entender mejor la necesidad de cambiar ciertas cosas en su vida, pues con el estilo de vida que muchos de ellos llevaban hasta ahí claramente fracasaron; si no, no estarían allá.
Poco antes de las doce vi un clásico en tele alemana, uno que siempre dan el 31 de diciembre: se llama “Dinner for one” y cuenta la historia de una señora inglesa viejísima que todos los años solía cenar el 31 de diciembre con cuatro amigos en su casa. Pero llegó a ser tan vieja que sobrevivió a todos sus amigos, por lo cual el mayordomo no solamente tiene que servir la comida, sino también representar a cada una de las cuatro personas muertas, lo que implica brindar por cada uno, de manera que en total toma cuatro veces más que la señora y eso en cada parte de la cena que consiste de varios platos. El mayordomo termina más cocido que poto de guagua y tropieza frecuentemente con la cabeza de una piel de tigre que está en su camino. Creo que no fue la peor forma de terminar el 2009 y empezar el 2010. Fue bastante tranquilo, eso sí, y extrañé compartir el momento con mi esposa, pero aparte de eso no lo pasé mal.

En resumen: el 2009 para mí fue un año bastante bonito y en su transcurso se volvió cada vez más bonito, porque conocimos mucha gente nueva re simpática (harta más de las personas que mencioné en este texto) y porque me encantó formar un hogar nuevo junto con mujer maravilla.
 
 
de_maggus
12 September 2009 @ 04:08 pm
Después de pelar la comida española ayer tuve hoy una experiencia culinaria bastante buena aquí en Sevilla. Había visitado el Real Alcazar a mediodía con un señor andaluz de guía que cuyas explicaciones con respecto a las salas por las cuales pasamos con él me gustaron bastante. Fue interesante, porque el edificio alberga tres partes distintas: una parte que antiguamente era la casa de la contratación, un palacio real en estilo mudéjar y una parte más reciente en un estilo renacentista. Después, a las 13:30 hrs aproximadamente, tuve tiempo para recorrer el jardin del alcázar, pero me dió hambre y sed, así que me métí a un local que se llama "Doña Lina", un bar de tapas españolas, donde pedí - aparte de la cerveza más grande que tenían - una de tapa de "punta de solomillo al whisky" y otra de "pimiento del piquillo con bacalao". Las dos cosas estuvieron exquisitas de verdad, absolutamente recomendables. Me las comí con mucho gusto, pero como era poquito y más poquito aún al lado de la cerveza grande, me entró agua al bote - hecho del cual me percaté cuando me levanté de la mesa - y no caminé con la motricidad más fina de vuelta al hotel.
 
 
de_maggus
11 September 2009 @ 03:25 pm

Pasé los primeros días en Sevilla revisando los fondos del Archivo General de Indias por las mañanas. En la página web dice que está abierto hasta las 15 hrs, pero normalmente ya a las 14:15 hrs dicen "¡Por favor, vayan terminando!", de manera que hay que volver a ordenar el legajo de la forma en la cual a uno se le habían entregado y devolverlo.

Hasta ahora, lamentablemente, encontré sólo muy pocos documentos de los siglos XVI y XVII, o sea de la época colonial temprana, sino sobre todo del siglo XVIII que no había pensado considerar en mi tesis. Pero si después resulta que en los archivos que iré a visitar en Roma y en Perú tampoco hay muchos documentos guardados de la época temprana, tendré que conformarme con las del siglo XVIII no más. Bueno, ahí veo.

Debo confesar que estando acá echo de menos a Chile, sobre todo porque la gente aquí no es tan amable, o sea: me tratan correctamente, pero son tan secos y parcos! (y que eso lo dice un alemán quiere decir que es grave!, eh?). En Chile ya me hubiesen echado mil tallas por la cara de gringo o por lo que sea, o sea, aproximadamente doscientos por día, pero acá ni una po.

Aparte de eso me dí cuenta que les gusta la comida grasienta. Me gustan las tapas y platos de comidas normales de aquí. El otro día me comí unas albóndigas en una salsa roja, ricas, pero grasientas. Después me comí unas croquetas de espinaca con queso, ricas, pero medio grasientas. Ayer un pesacado frito con una salsa rica de no sé que era con aceitunas, rico pero de agregado venían más encima unas papas fritas que no eran del tamaño corriente, sino del grosor de unos espagueti, de manera que en relación entre fritura y papa gana la fritura. Mi nivel de colesterol debe estar bien alta estos días y esto que normalmente no fijo mucho en eso. 
Paseando por las calles me percaté que hasta existen lugares especializados a la fritanga. Por fuera parecen bares normales, pero afuera no dice "Bar" sino "Freiduría"! Lo chistoso es que el otro día incluso ví un comercial en la tele para un yogur especial que supuestamente ayuda a bajar el colesterol. Salían dos varones uno advirtiéndole al otro que tiene que tener cuidado con el colesterol a lo que el otro responde:"Oye, pero yo sí me he cuidado, ¿eh?". El otro le insiste que, aunque se haya cuidado, tiene que tomar medidas en contra del colesterol - cosa que ahora, después de una semana aquí, me parece absolutamente entendible. Quiero puro comprarme ese yogur, pero vi el comercial el lunes o el martes y se me olvidó el nombre!!!!

 
 
de_maggus
07 September 2009 @ 09:43 pm

Esta mañana llegué cagao de sueño a Sevilla. Ayer había ído en avión desde mi querido Frankfurt a Madrid donde tomé el metro para llegar a la estación de autobuses sur. Tuve mala suerte, porque se sentó una vieja algo hedionda a mi lado que parece que era de Rumania y ni hablaba español. Por eso dormí re poco. Llegué a las 7 de la mañana a Sevilla y primero fui a tomar desayuno en el mismo terminal de buses donde al tiro me tomé una de las cosas que más me gusta en España: el "zumo de naranja por la natural". Me encanta y voy a seguir tomándolo por lo menos una vez al día yo creo, aunque me imagino que de repente lo podría sustituir un granizado de limón. Pero que gueá estoy hablando? si ya me tomé las dos cosas hoy. el jugo pa'l desayuno y el granizado "para la calor", porque aquí en Sevilla también ando cagao de calor. El calor veraniego en Santiago tiene la ventaja que se retira la mayoría de las veces por la noche, pero acá la temperatura casi no baja por la noche - o sólo de manera insignificante.

La ciudad ya me gustó caleta el primer día. El centro histórico es súper lindo y tiene inumerables callejones chicos donde se ven puertas antiguas de madera con herrajes, ventanas protegidas con rejas coloniales, algunas casas tienen azulejos en colores bonitos. Quedan vestigios de la estética morisca en muchas partes como por ejemplo una catedral gigantesca cuyo campanario es la antigua torre de una mezquita que antaño estuvo en el mismo lugar, y está el alcázar, una fortaleza enorme en medio del centro que me queda por ver todavía.

Pero mañana, lo primero que tengo que hacer es ir al Archivo General de Indias y empezar a trabajar, porque eso es a lo que vine (para ser honesto).

 
 
de_maggus
15 August 2009 @ 02:08 am
Hace ya algunos años (si mal no recuerdo) salió en la televisión alemana una publicidad dirigida a personas que nunca habían aprendido a escribir y leer. La idea era incentivarlos a buscar cursos especiales donde lo irían a aprender, aunque ya fueran adultos. El anuncio muestra a un jefe bastante enojado que está reprendiendo a un empleado suyo que se mandó un condoro al poner una carga de no sé que chucha en un lugar donde no se debería poner nada. Hay un letrero que advierte justamente eso, de manera que el jefe llega a preguntar si el empleado no sabe leer (suponiendo que la respuesta sería sí), si tal vez sería necesario poner un letrero más grande. Da la impresión que seguiría con el reto, pero ahí interviene otro empleado diciéndole al jefe que su colega efectivamente no sabe leer ... La reacción del jefe es contraria a lo que uno tal vez esperaría, ya que no se muestra indignado, sino simplemente sorprendido, y al final le dice a su empleado que hay que hacer algo, o sea: el anuncio sugiere que el jefe es comprensivo y dispuesto a ayudarle a su empleado, pero vean Ustedes mismos:



¿y por qué mierda le muestro ese anuncio filantrópico? La razón es que existen unas parodias demasiado buenas que trabajan con la inversión de la relación entre mayoría y minoría. Mi favorita es claramente esta, aunque esta también es re buena, y para completar la selección les recomiendo esta otra también. ¿qué les parece?
 
 
de_maggus
26 June 2009 @ 03:18 pm
... volví a tomar mate. Lo había dejado, no por considerarlo malo o dañino, sino porque estaba haciendo un tratamiento homeopático (contra un par de alergias que me molestan todos los años) durante el cual uno no debería consumir cafeína ... y el mate tiene demasiado de eso. Pero anteayer y hoy, estando en mi oficina nueva y viéndome con harto sueño que me complicaba la lectura de unos textos académicos, decidí despertarme un poco con un mate. Menos mal que me quedaba yerba en la casa y aún menos mal que era una de mis favoritas: la Nobleza Gaucha, que la había comprado en una tienda argentina en Frankfurt más bien para tener algo que completara el cuadro de mis mates en una vitrina que tengo o para poder ofrecérsela a alguien que le guste.
Tomo el mate amargo como lo había empezado a tomar hace cuatro años en Chile y como siempre lo había tomado desde entonces. Tiene buen sabor me doy cuenta, un sabor vinculado a muchos recuerdos lindos que guardo ... y que ojalá ahora no me distraigan más del "Contrapunteo cubano del tabaco y el azúcar" de Fernando Ortiz que me queda por leer ;-)
 
 
de_maggus
Como ando leyendo mucho sobre la historia de la conquista de América por los españoles, de repente surgen unas preguntas que no necesariamente tienen que ver con el tema de mi tesis, pero que me causan cierta curiosidad. Este fin de semana me pregunté, por ejemplo, que había sido la cocina italiana antes de los españoles trajeran el tomate de México a Europa, ya que aquí en el Viejo Mundo no existía. ¿Pizza sin salsa de tomate? ¿espagueti sin salsa de tomate? ...
 
 
de_maggus
11 May 2009 @ 06:29 pm

... les voy a contar algo que ya pasó en febrero, ya que esto me permite mostrarles un par de fotos de mi nuevo lugar de residencia; no del departamento donde vivimos actualmente con mujer maravilla sino de la ciudad de Heidelberg. Tengo las fotos que verán a seguir solamente gracias a Pancho, que decidió venir de vacaciones a Alemania en febrero (dijo que no le molestaban ni el frío ni la nieve en esa fecha ... ¡valor!) ... y en el camino de Múnich a Frankfurt pasó un par de horas aquí en Heidelberg.

Llegó un martes como a las 19:00 hrs si mal no recuerdo. Lo fui a buscar a la estación central de Heidelberg. El tren llegó tarde, casi 45 minutos. Después me dijo que casi todos trenes que había tomado habían llegado tarde o se habían atrasado durante el viaje, de manera que no se quiso cumplir la imagen de la puntualidad alemana para él como visitante. Venimos al centro histórico, dejamos su equipaje en mi casa y salimos a comer, porque los dos estábamos con hambre. Fuimos a un restorán tradicional que ofrecía su propia cerveza artesanal que nos gustó a los dos, él se comió una Bratwurst gigantesca con chucrut y yo me serví un plato de tres tipos de embutidos (o “carnes frías” como supe recién que les dicen en México) acompañados por buen pan oscuro. Después de una agüita de hierbas en mi casa nos acostamos más o menos temprano y al día siguiente nos levantamos a tomar desayuno y a recorrer la ciudad ...

Sí, quiero ver las fotos ... )



 
 
de_maggus
07 April 2009 @ 10:12 pm
Si la Gloria hubiese tenido pololo aquí en Alemania, le hubiese cantado esto:



 
 
de_maggus
22 March 2009 @ 11:47 pm

Cuando estaba en Berlín también pude escuchar un CD que tenía mi primo. Era el álbum en vivo “At Folsom Prison” de Johnny Cash. Durante mi vuelo de regreso a Alemania en enero había visto la película “Walk the line” que cuenta la vida de ese cantante norteamericano y me había gustado, de manera que cuando estaba Berlín y supe que mi primo tenía un CD de él se lo pedí para escucharlo. Había una canción que encontré notable, o sea: ¡notable! … ya por el puro título que es "Dirty Old Egg-Suckin' Dog"


la letra )
 
 
de_maggus
16 March 2009 @ 08:31 pm
Ya pasaron más de siete semanas desde que me vine de Chile a Alemania. No me vine con muchas ganas, porque tuve que dejar a mujer maravilla allá sabiendo que no la iba a ver por dos meses y también porque lo había pasado muy bien durante los últimos días que había estado en Chile, especialmente en mi fiesta de despedida. (Por si las moscas: en la entrada anterior que está en alemán, se encuentran algunas fotos de ese evento bajo el link). Acá me tocó el invierno alemán con harto frío y nieve ... y trabajo también había tenido pendiente. Fue agradable tener de visita a Pancho a fines de febrero que estaba haciendo un verdadero tour por mi país natal habiendo empezado en Frankfurt am Main y efectuando posteriormente un movimiento casi circular (si estuviéramos mirando un mapa) en sentido horario pasando por Colonia, Hamburgo, Berlín, Dresden y Múnich (y otras entre medio) antes de pasar a verme en Heidelberg. (En otra ocasión pondré unas fotos de ese encuentro aquí en mi página).
La semana pasada yo mismo tuve la oportunidad de viajar a Berlín ... und Berlin ist immer eine Reise wert! (¡y siempre vale la pena un viaje a Berlín!) Fue incluso un viaje de trabajo, porque fui a investigar al Instituto Iberoamericano que tiene una de las bibliotecas especializadas (en temas de Iberoamérica obviamente) más grandes del mundo. Revisé un montón de libros y revistas academicas y saqué otro montón de fotocopias que no sé cuándo lo voy a leer, pero algún día lo habré hecho.
Me gusta Berlín. Es una ciudad muy grande que tiene de todo y me gusta también la gente autóctona de Berlín que tiene su talla bien particular; ellos mismos se refieren a su forma de hablar con Schnauze lo que siginifca "hocico". Sé un poco acerca de cómo se pronuncian ciertos sonidos en el dialecto de Berlín, pero no estoy suficientemente familiarizado con las locuciones ... como me di cuenta, porque una noche fuimos a comer una Currywurst con mi tía. La Currywurst es una salchicha asada con ketchup y curry (muy típico de Berlín) que se venden en las fuentes de soda populares y a mí me tocó pedirlas, ya que quise invitar a mi tía. Mi tía me esperó en una mesa y yo fui a pedir las dos Currywurst, y pedí literalmente "dos currywurst con intestino" (porque hay gente, sobre todo la gente del este de Berlín, que se las come sin intestino, mientras que la mayoría de los berlineses del oeste se las come con intestino) y en el próximo momento vi que el weón echó dos salchichas en un mismo plato de papel. Así que le dije: "Espere, son para dos personas.", después de lo cual el gallo no tardó en poner una de las salchichas en otro plato y en decírme: "¡Aha! ¿y cómo se dice entonces?". Me dió mucha lata tener que admitir que no lo sabía, pero no me quedó otra opción, así que dije: "No lo sé.". Y el gallo - después de comentar que yo perfectamente podría comerme dos - me explicó la forma correcta de pedir dos Currywurst para dos personas: "Zweemal eene Curry mi Darm, heeßt dit", o sea: "dos veces una currywurst con intestino, se dice (poh' weón)".
 
 
de_maggus
07 March 2009 @ 05:54 pm

Irgendwie wurden meine letzten Chile-Aufenthalte von Mal zu Mal kürzer. Nachdem ich vergangenen Spätsommer nur sieben Wochen dort verbracht hatte, waren es im Januar gerade mal drei Wochen! Eigentlich viel zu kurz für Chile, aber es ging halt nicht anders. Ich hatte dafür aber eine sehr schöne Abschiedsfeier, für die mir mein Freund und Fachkollege Daniel sein Haus anbot, das aufgrund seiner Lage im Stadtteil Providencia und seiner Ausstattung mit Hinterhof und Grill bestens dafür geeignet war. Eigentlich waren alle meine Abschiedsfeiern in Chile bislang volle Erfolge. Warum nur?!

Eine Freundin von Mujer Maravilla erzählte mir auf der Feier, sie habe ihrer Mutter erzählt, dass sie auf meine Abschiedsfeier gehen würde, worauf sie gefragt wurde: „Markus’ Abschiedsfeier? Ist er denn nicht schon fünfmal oder so weggegangen?“, worauf Daniel, der danebenstand bemerkte, dass seine Mutter dieselbe Frage gestellt habe. Und in der Tat waren es bis zum damaligen Zeitpunkt fünf Abschiedsfeiern gewesen. Die Feier am 21. Januar diesen Jahres war somit die sechste Abschiedsfeier und auch die vorläufig letzte, denn die übrigen Male hatte ich zumindest immer eine leise Ahnung, wann ich wieder nach Chile zurückkehren würde. Dieses Mal war das nicht so und ich weiß nach wie vor nicht, wann ich wieder mal dort vorbeischauen werde. So bald wird es jedenfalls nicht sein. Die Feier war dafür umso schöner.

 
 
de_maggus
07 March 2009 @ 04:40 pm

Jetzt sind schon wieder drei Monate vergangen und eigentlich wollte ich schon längst mal schreiben, aber irgendwie hat’s vorher nicht klappen wollen.

Nun ja, inzwischen habe ich nach etwa drei Jahren nomadisch geprägter Lebensweise zur Sesshaftigkeit zurückgefunden. Heidelberg ist ein hübsches Städtchen, aber ich könnte nicht behaupten, dass ich mich da schon besonders gut auskenne. Es lässt sich jedenfalls da aushalten. Allerdings genieße ich es auch, ab und zu mal nach Frankfurt zu fahren, um dort die Bibliothek des Institutes für Historische Ethnologie zu nutzen. So ein bisschen Großstadt-Flair brauche ich dann doch hin und wieder. Inwieweit Mannheim diesbezüglich eine Alternative darstellt, muss ich erst noch rausfinden. Für die kommende Zeit habe ich mir etwas vorgenommen, wobei viele Leute sich bestimmt nur an den Kopf greifen würde: Es gibt eine Straßenbahnlinie, die von Heidelberg nach Mannheim fährt, dort eine Schleife dreht und dann in nordöstlicher Richtung bis nach Weinheim an der Bergstraße fährt, um dann wieder nach Heidelberg zurückzukommen. Sie fährt also eine etwas deformierte Acht, und irgendwann möchte ich mal die ganze Strecke fahren, am besten vom Bismarckplatz in Heidelberg aus. Aber das dauert bestimmt seine Zeit, also brauch ich mal einen Tag mit schönem Wetter und ein paar Stunden Zeit. Mit dem Semesterticket kostet mich die Fahrt nichts, also warum nicht?

Bei dieser Gelegenheit kann ich aber auch noch ein paar Fotos darbieten und dazu ein paar Takte erzählen:

 
 
de_maggus
02 December 2008 @ 10:40 pm
... pasé a afeitarme de manera "tradicional", o sea ocupo una brocha y jabón de afeitar para preparar una espuma buena y después uso una navaja para afeitarme. Me di cuenta que no es tan fácil como uno podía suponer al principio, así que hay que buscar información acerca del manejo correcto de la navaja y otros temas relacionados. Al final quedé entusiasmado y me metí a un foro de gente que se afeita de manera tradicional para leer algunas de las discusiones y anécdotas.

y de vez en cuando uno se encuentras con weas chistosas tambien en esos foros )
 
 
de_maggus
21 November 2008 @ 10:14 am
Tratamos de seguir con los chistes idiomáticos traducidos. ¿Quién sabe que se entiende por "escote de albañil" en alemán? La expresión original es "Maurerdekolleté", la saqué de un programa de televisión.
 
 
de_maggus
19 November 2008 @ 12:02 am
Como saben había escrito la entrada sobre el color "rojo salchicha de sangre" que en chileno tendría que ser un "rojo prieta". Poco tiempo después me llegó un mail de un amigo chileno que me comentó brevemente que se había cagado de la risa con la historia y agregó un "más ordinario que anillado de prieta" y  me encantó!
Me encanta cuando pasa esto, y con esto me refiero a la transferencia exitosa de un concepto del lenguaje popular de un idioma a otro; exitoso, porque a pesar de las diferencias culturales e idiomáticas se entiende (aunque no sea con todas las matices del idioma original) y, en teoría, podría servir para enriquecer un idioma. Bueno, no creo que en Chile sean muy comunes los anillados de un color "prieta" y más encima faltaría que alguien lo mencionara en la tele para que esa nueva locución se hiciera más famosa, pero por lo menos yo me divertí por un rato, ya que me cagué de la risa por el "más ordinario que anillado de prieta".
 
 
de_maggus
16 November 2008 @ 12:31 am

Hace unos meses estoy escuchando harto la música de un inglés que empezó en los años ochenta haciendo algo como “folk urbano”. Frente a la crisis financiera que está en las noticias ahora todos los días y que ya muestra su impacto en la economía me acordé de una canción de él. En Youtube está la pura canción no más, o sea, sin video.


TO HAVE OR NOT TO HAVE

Up in the morning and out to school
Mother says there'll be no work next year
Qualifications once the Golden Rule
Are now just pieces of paper

Just because you're better than me
Doesn't mean I'm lazy
Just because you're going forwards
Doesn't mean I'm going backwards 

If you look the part you'll get the job
In last year's trousers and your old school shoes
The truth is son, it's a buyer's market
They can afford to pick and choose 

Just because you're better than me
Doesn't mean I'm lazy
Just because I dress like this
Doesn't mean I'm a communist 

The factories are closing and the army's full -
I don't know what I'm going to do
But I've come to see in the Land of the Free
There's only a future for the Chosen Few 

Just because you're better than me
Doesn't mean I'm lazy
Just because you're going forwards
Doesn't mean I'm going backwards 

At twenty one you're on to of the scrapheap
At sixteen you were top of the class
All they taught you at school
Was how to be a good worker
The system has failed you, don't fail yourself 

Just because you're better than me
Doesn't mean I'm lazy
Just because you're going forwards
Doesn't mean I'm going backwards

 


Me encanta ese músico. Se llama Billy Bragg. Espero que pronto dé un concierto aquí en Alemania, quiero puro ir. Una de sus canciones más conocidas es la siguiente que me encanta. (y ahí sí encontré la grabación de un concierto en Youtube).



A NEW ENGLAND

I was twenty one years when I wrote this song
I'm twenty two now, but I won't be for long
People ask when will you grow up to be a man
But all the girls I loved at school
are already pushing prams 

I loved you then as I love you still
Tho I put you on a pedestal,
They put you on the pill
I don't feel bad about letting you go
I just feel sad about letting you know 

I don't want to change the world
I'm not looking for a new England
I'm just looking for another girl
I don't want to change the world
I'm not looking for a new England
I'm just looking for another girl 

I loved the words you wrote to me
But that was bloody yesterday
I can't survive on what you send
Every time you need a friend

I saw two shooting stars last night
I wished on them but they were only satellites
Is it wrong to wish on space hardware
I wish, I wish, I wish you'd care 

I don't want to change the world
I'm not looking for a new England
I'm just looking for another girl

 

 
 
de_maggus
15 November 2008 @ 12:32 am
Hoy estuve en la biblioteca de mi universidad en Frankfurt. En el fondo ya no es mi universidad, pero todavía estoy registrado ahí por este semestre, ya que me había inscrito por el caso de que no me saliera el doctorado en Heidelberg. Y además me gustó estudiar ahí en Frankfurt: me gustó el ambiente, la gente, la onda, varias clases buenas, algunos profesores ... Voy a extrañar Frankfurt, sin duda.
Frankfurt es la ciudad más grande de la región de Hessen y como las identidades regionales están fuertemente desarrolladas, Hessen también tiene su propia identidad y su propio humor diría yo. Lo más probable es que lo que les voy a contar ahora no les parezca chistoso. Yo tampoco me cagué de la risa, pero caché nuevamente el humor "hessiano" (para inventar una adjetivo): Había sacado un libro de la biblioteca y lo fui a copiar a una tienda. Acá las fotocopiadoras se caracterizan por el "autoservicio". Uno mismo tiene que sacar sus fotocopias, la máquina cuenta la cantidad de hojas que le sale en una pantalla al vendedor que le cobra a uno después. Como había copiado un libro entero, le pedí al gallo que me anillara las copias. Me preguntó de qué color quería la tapa al principo y al final de la cuestión y le dije "rojo". Me preguntó: "¿un rojo llamativo fuerte?". Le pregunté si también había un rojo que no fuera llamativo y me contestó que también tenían un "rojo burdeos" - "Entonces ése" le dije, pero él agregó después: "Además tenemos un rojo salchicha de sangre" lo que en alemán más o menos era "Wir hätte ach noch ein Blutwurstrot ". Blutwurst signifca literalmente salchicha de sangre. Se parecen mucho a las prietas, tal vez son un poco más duras. Como se hacen con sangre, se controla la elaboración de ellas harto más que cualquier otro embutido. Son grasientas y pesadas, pero ricas ... y se aprecian mucho en Hessen. Pertenecen claramente a la cocina popular de la región. Y que ya sirven para describir de manera clara la matiz de un color rojo cerca del "rojo burdeos" (que a mí me suena siempre algo noble) me encantó. No tardé en responderle al señor que el rojo salchicha de sangre era el color que quería.